Stephan Kriegelstein im Severins Lech

Im neu eröffneten Severins Lech am Arlberg – The Alpine Retreat, trifft der französische Klassiker – Foie gras – auf Fern-Fern-Ost. Da heißt es Wagyu-Rind mit Foie gras, garniert mit einer kräftigen Prise Alpenfreude – heraus kommt ein Gericht von Küchenchef Stephan Kriegelstein, das selbst kritische Gourmets überzeugt.

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© Tom-Kohler-Internationale-Fotografie

Asia-Alpen-Fusionkitchen
Der Mann, der das Fünf-Sterne-Hotel Severins Lech mit seiner Asia-Alpen-Fusionkitchen bereichert, ist Stephan Kriegelstein. 30 Jahre jung, Lehrjahre bei einigen der besten Köche der Welt und jetzt Herrenjahre am Arlberg. Mit seiner Sous-Chefin Kristina Roesebeck rockt er Parmesan, Powerade, Trüffel, Kartoffeln oder Heilbutt in der Pfanne und damit auch die Gäste. „Kochen ist Liebe, Leidenschaft und Lust am Leben“, sagt Stephan Kriegelstein, der sehr genau um das Erbe der Alpenküche weiß. „Es geht nicht darum, immer auf der Suche nach etwas noch nie dagewesenem zu sein. Auch nicht um regionale, internationale, asiatische oder französische Küche – es geht darum, über Grenzen hinaus zu begeistern! Sei nicht kreativ, sei frei!“

So trifft bei ihm in der Küche der Bergkäse vom Bauern mit dem Heilbutt aus dem Atlantik auf die balinesische Yuzu-Zitrone mit „den Geistern Balis“. Dem Küchenchef im SEVERIN*S – The Alpine Retreat ist dabei wichtig, vielfältige Geschmacksrichtungen, unterschiedliche Texturen und nur höchste Qualität an Zutaten zusammenzubringen.

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© Tom-Kohler-Internationale-Fotografie

Kriegelstein-Erfolgszug
Größen wie Hans Horberth vom Hotel im Wasserturm haben ihm dies gelehrt, genauso wie Alfred Schöttl aus dem Alpengast Sonnenhof, bei dem der Kriegelstein-Erfolgszug in die Küche als Lehrjunge begann. Danach folgten Stationen im damaligen Sternerestaurant des Colombi Hotels in Freiburg, in den beiden Schweizer Hotels Grand Hotel Kronenhof im Sternerestaurant sowie dem Hotel Waldhaus Sils Maria und dem Relais & Châteaux Hotel Vilino am Bodensee. Höhepunkt: Das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant im Hotel im Wasserturm. Doch ehe er selbst seinen Michelin-Stern erkochte, zog es ihn noch in namhafte Häuser wie das Tschuggen Grand Hotel in der Schweiz als Sous Chef des Sternerestaurants „La Vetta“, sowie in die Niederlande und nach Dänemark. Im The Omnia Mountain Lodge in Zermatt kam dann 2015 der Stern, nachdem er als Executive Chef gerade mal ein Jahr die Küche leitete.

Ganz eigener Kochstil
Dank der vielfältigen Lehrmeister entwickelte Stephan Kriegelstein seinen eignen Kochstil, der unter Gourmets schon als „unverkennbare Handschrift“ betitelt wird: Soeben hat ihn Falstaff mit 96 von 100 Punkten als besten Neueinsteiger Österreichs 2017 im SEVERIN*S – The Alpine Retreat ausgezeichnet.

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© Tom-Kohler-Internationale-Fotografie

Kochen mit Herz
Vielleicht ein weiteres Geheimnis von Kriegelsteins Erfolg: Er kocht immer mit Herz. Und das nicht nur, weil er mit Sous-Chefin Kristina Roesebeck auch privat das perfekte Paar abgibt. Sie verbindet auch die Liebe zu Bali, die mit außergewöhnlichen Gewürzen in die Menüs mit einfließt, ohne dabei zu extravagant zu werden. Auch die Schönheit der Natur und die Blumenvielfalt Balis fasziniert Kriegelstein, was sich auf seinem rechten Arm wiederspiegelt: Ein Blick auf die farbenfrohen Tattoos und er ist durch die Erinnerung an die Seelenruhe der Balinesen wieder geerdet.

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Die Speisen von Stephan Kriegelstein können Gäste im SEVERIN*S Restaurant, dem Weinkeller sowie in der Privatsphäre der Suite genießen – und ein Besuch lohnt sich immer wieder.