Diesmal fordert Spitzen-Koch Max Stiegl den TV-Koch heraus. Die “Kitchen Impossible”-Boxen warten in Slowenien und Bosnien & Herzegowina sowie in Berlin und den USA auf die beiden.

Die Köche zwischen bosnische Traditionen und asiatischen Gerichten
Max Stiegl erfüllt Tim Mälzer einen langgehegten Traum. Er lässt in Bosnien einen traditionellen Spielmannszug für ihn aufmarschieren. Etwas, das Tim schon immer für sich eingefordert hat. Da kann ihm auch das traditionell-bosnische Gericht nicht mehr die Laune verderben.

Auf Max warten dann zwei asiatische Gerichte in Berlin. Und das auch noch in zwei unterschiedlichen Restaurant. Aber damit nicht genug: Die Gerichte werden von einem alten Bekannten aus der vorherigen Staffel serviert. Wie wird Max darauf wohl reagieren?
2019 wagt sich auch der Profikoch Max Stiegl an die wohl härteste kulinarische Herausforderung. Bei “Kitchen Impossible” tritt er im direkten Vergleich gegen Fernsehkoch Tim Mälzer an. An Orten auf der ganzen Welt servieren sich die beiden Köche ein raffiniertes Gericht, welches sie nur anhand des Geschmackes identifizieren und nachkochen müssen. Danach entscheidet eine Jury, wer am Ende als Sieger aus dem Duell hervorgeht.

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© TVNOW / PA / Peter Hautzinger

Michelin-Stern-Träger mit nur 20 Jahren
Max Stiegl wird am 13. April 1980 in Koper, Slowenien, geboren. Als er noch ein Kind ist, zieht seine Familie ins österreichische Salzburg, wo er später im “Gasthof Abfalter” seine Lehre zum Koch absolviert. 1998 wird Stiegl mit gerade einmal 18 Jahren zum Küchenchef im Restaurant “Inamera” in Rust. Für seine Kochkünste erhält er nur zwei Jahre später seinen ersten Michelin-Stern und wird damit gleichzeitig zum jüngsten Michelin-Stern-Träger der Welt.

Stiegl legt großen Wert auf nachhaltige Küche
Seit 2007 ist er Küchenchef und Eigentümer des Restaurants “Gut Purbach” in Purbach. Neben ganz gewöhnlichen Gerichten legt er in seiner Küche den Fokus auf die Verarbeitung von Innereien und kreiert so aus Leber, Niere oder auch Kuheutern raffinierte und ungewöhnliche Speisen. Dabei will Stiegl nicht nur interessante Neukreationen schaffen, sondern auch ökologisch handeln: In seiner Küche wird nachhaltig gekocht und das ganze Tier verwertet – für Stiegl hat das vor allem mit Respekt gegenüber dem Tier zu tun. Mit dem “Sautanz” lässt er zudem eine alte Tradition aufleben, die aus einer Zeit stammt, in der das Schlachten eines Tieres ein Ereignis war, an dem das ganze Dorf teilnahm und das einen ganzen Tag dauern konnte. Dabei will Stiegl auch einen Gegenpol zu der Steak-Kultur schaffen und wieder den Fokus auf aufwendige und handwerklich anspruchsvolle Küche lenken. 2017 erhält der Kochprofi die dritte Haube und 17 Punkte im Gault-Millau-Führer.

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