Kulinarisch unterwegs in Berlin

Eine kulinarische Reise durch Berlin – das ist eine sehr vergnügliche Sache, da in dieser Stadt wirklich so gut wie jede Küche vertreten ist. Aktuell sehnt man sich zwar nach einer Terrasse, aber dies kann schon schnell durch den Wunsch abgelöst werden, es sich drinnen gemütlich zu machen. Aber noch ist die Sonne Trumpf, und so könnte man eine kulinarische Tour entlang dem Planufer in Kreuzberg machen. Die italienischen Restaurants und auch ein türkisches Restaurant sind an dieser Stelle perfekt gelegen, wenn man Berlin mental zumindest einen Abend entkommen will und sich wie im Urlaub wähnen will.

Lauschig am Wasser gelegen – vom Wannsee bis zum Landwehrkanal

Egal, ob man nur Bouletten essen oder in Ruhe seine Sushi aufspießen will: Das Wasser spielt in Berlin vor allen Dingen im Sommer eine große Rolle. Sehr stilvoll speist man am Wannsee, mit Neigung zur gut bürgerlichen Küche. Aber eben auch am Landwehrkanal kann man sehr gut mehr als satt werden. Von Thai Cuisine bis zu ganz normalen Kneipen-Cafés ist hier einiges vorhanden, das den Hunger stillt, aber auch dabei hilft, den Tag ruhig ausklingen zu lassen.

Geheime Orte – die ganz “normalen” Stadtteile

Berlin teilt sich sehr stark in touristische Bezirke ein und in solche, in denen man “nur” wohnt. Wer auf der Suche nach einem Erlebnis ist, das fern von Mitte und Kreuzberg stattfindet, könnte es wagen, einmal nach Zehlendorf zu fahren. Dieser gut bürgerliche Stadtteil im Südwesten der Stadt bietet dem interessierten Hungrigen einiges, von einem lauschigen Restaurant, das in einer alten Remise verortet ist, bis zu guten Italienern, hin zum “besten Griechen Berlins”. Wer wagt, gewinnt hier also unbedingt, denn gerade hier kommen die ganz normalen Berliner zusammen, was eine angenehme Abwechslung vom manchmal allzu international-Beliebigen der angesagten Stadtteile darstellt.

Leichte französische Küche oder israelisches Essen?

Wer sich darauf einlässt, dem alten Herzen Berlins, also der Gegend um den Ku-Damm bzw. das KadeWe herum, einen Besuch abzustatten, wird reichlich belohnt. Locker, entspannt, so könnte man das Flair ganz allgemein bezeichnen. Ein Abstecher ins französische Restaurant Le Faubourg zeigt, was gemeint ist. Mitten in Berlin und dennoch kulinarisch auf einem anderen Planeten – so leicht geht es manchmal. Ein paar Schritte entfernt, wenn man den Schöneberger Kiez erreicht, wartet eine Überraschung in Form eines israelischen Restaurants auf den potenziellen Gast. Je näher man dem Winterfeldplatz kommt, umso bunter wird es. Mexikanisch, Griechisch, Thai, man kann sich von den Leuten, aber auch vom Essen inspirieren lassen.

Ein Falafel auf die Hand – in Friedrichshain lebt es sich entspannt

Wenn man am Wochenende den Boxhagener Platz wegen des gut sortierten Flohmarkts aufsucht, kann man sich auf die besonders lässige Art ein wenig “durch essen”. Rings um den Platz sind Falafel mit leckeren Saucen zu haben. Und wer wirklich gutes Eis sucht, kann Halt machen, wo die Piraten an Land gehen. In Friedrichshain sind sie alle: die Inder, die Thais, aber auch ein original Berliner Restaurant, das mit “saurer Jurke” etc. aufwartet. Wer hier hungrig bleibt, hat es vermutlich nicht anders verdient, und die Preise sind auch sehr in Ordnung, wenn man bedenkt, wie angesagt Friedrichshain ist.

Neugierig und offen bleiben!

Diese Tipps stellen nur ein Streiflicht dar. Wer mag, geht auf eigene Faust los, ins Westphälische Viertel in Moabit, die Bergmannstraße herauf und wieder herunter. Überraschungen und ein steter Wandel warten an jeder Ecke!