Die Mittagspause ist für viele die wichtigste Phase des Tages. Zwischen Exceltabellen und langatmigen Meetings dient sie gleichermaßen als Stärkungs- sowie Ruhephase für Körper und Geist. Die Möglichkeiten, sie zu nutzen sind endlos, doch laut dem Statistikportal Statista verbringen 57% ihr Essen von Zuhause mit. Nur 21% gehen mit ihren Kollegen in die Kantine. Während 18% mittags gar nichts essen, reicht 15% der Befragten bereits ein Brötchen vom Bäcker. Lediglich 5% bestellen sich in einem Restaurant den Mittagstisch.

Mittagspause
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Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Zugegeben, Restaurants versprechen ein köstliches Mahl, umfassenden Service und ein angenehmes Ambiente. Da darf es preislich schon mal etwas mehr sein. Doch grade regelmäßige Restaurantbesuche wirken sich schnell negativ auf die Geldbörse aus. Essen aus der Kantine besticht zwar mit günstigeren Preisen, aber das Vorurteil über die nicht immer sternerestaurantwürdige Auswahl hält sich hartnäckig. Beim Vergleich der durchschnittlichen Ausgaben für ein Mittagessen außer Haus liegen Frauen bei 5,40€ und Männer etwas höher bei 6,40. Wenn man diese Preise nun mit den durchschnittlichen Kosten für eine selbstgekochte Mahlzeit vergleicht, so liegt man je nach kulinarischer Meisterleistung im Normalfall unter diesem Preis. Doch bevor das Loch im Bauch langfristig ins Portemonnaie verlagert wird, sollten die Augen nach Alternativen aufgehalten werden.

Die Mittagspause als soziales Happening

Grade in der Leistungsgesellschaft, in der wir uns befinden, ist auch in der Mittagspause nur bedingt an Abschalten zu denken. Deswegen sollte die Mittagspause nicht am Arbeitsplatz, sondern an einem möglichst neutralen Ort verbracht werden, um nicht vom läutenden Telefon oder einer eingehenden E-Mail von seiner wohlverdienten Pause abgelenkt zu werden. Doch nicht nur die Frage, wo und mit wem Sie essen, sondern auch, was auf den Teller kommt, kann ausschlaggebend sein für das Bild, was sich von Ihnen erzeugt. Döner, Pizza und Co. sind nur bedingt förderlich, um als engagierter und motivierter Arbeitnehmer zu wirken.

Immer bewusster wird sich für nachhaltiges und gesundes Essen entschieden. Ein Trend, der nicht selten in schamlosem Food-Shaming endet. Grade kleinere Unternehmen, die keine eigene Kantine vorweisen können, organisieren regelmäßig gemeinsame Mittagessen, bei denen gemeinsam gekocht und gegessen wird. Wenn die Teeküche nicht ausreicht, können Food Trucks für die Mittagspause bestellt werden. Wem dies zu hipsterös ist, kann einfach ein Office Catering bestellen. Auf extra für diesen Zweck angelegten Vergleichsportalen kann ein umfassender Catering Vergleich nachvollzogen werden und sich so dass für die jeweiligen Umstände passendste ausgesucht werden. Glücklicherweise gibt es für jeden Topf einen Deckel. Neben der richtigen Komposition der Gerichte ist das passende Personal mindestens genauso wichtig für eine perfekte Mittagspause. Dies sollte stets freundlich und vertrauenswürdig auftreten

Denn ein gemeinsames Mittagessen kann grade für Neueinsteiger einen einfachen Einstieg in die soziale Struktur eines Unternehmens finden. Die Investition von nur einer Stunde täglich, zahlt sich schnell mit einem immer fester werdenden Netzwerk und vielleicht ja sogar neuen Freunden aus.

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