Informieren, Reportage
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„Und nun kommen wir zum 2. Dessertgang. Wir haben hier eine Mousse und den warmen Staub von der Araguani Schokolade für Sie, zusammen mit Walnuss-Knusper und geschmorten Aprikosen. Viel Vergnügen!“… So oder so ähnlich sieht wohl der krönende Abschluss eines Menus in der Vorstellung vieler Genießer aus – ein von Schokolade getragenes Dessert. Es ist aber nicht einfach nur die Süße, die zu begeistern vermag, oder das Wechselspiel aus warm und kalt, weich und knusprig. Vielmehr ist es die Schokolade an sich, ihre warme Farbe, der wohlige Geruch und nicht zuletzt das sinnlich warme Aroma, das uns dahin schmelzen lässt. Kaum ein Produkt steht so für den Genuss wie die Schokolade. Und – kaum ein Produkt ist so sensibel!
Insofern ist es angemessen, einen genaueren Blick auf das zu werfen, das so viele Menschen glücklich macht. Ihren Anfang nimmt die Geschichte der Schokolade in Südamerika und liegt bei den indianischen Hochkulturen der Maya und Azteken. Von Ihnen übernahmen die Europäer zu Beginn des 16. Jahrhunderts nicht nur den Begriff chocola´j, sondern auch ein Getränk, welches als Trunk der Götter – heute nennen wir es Trinkschokolade – bekannt wurde. Es ist eine Mischung aus heißem Wasser, Zucker, einigen Gewürzen und gemahlenen, gerösteten Bohnen der Kakaoschote. Sie leisteten den entscheidenden Beitrag zum Erfolg dieses Getränks an den Höfen Europas und sind auch das Geheimnis des Genussmittels Schokolade. Die Kakaobohne ist neben der Kaffeebohne das Lebensmittel mit den meisten Aromastoffen. Nimmt man ein Stück Schokolade in den Mund, sind an deren Aufnahme über zehn Millionen Riechzellen im Zusammenspiel von Zunge und Nase bemüht. In Verbindung mit ihrem einzigartigen sensorischen Profil schmeichelt Schokolade durch Geschmack, Geruch und Optik unseren Sinnen. Dabei ist es vor allem der Schmelz auf der Zunge, den nur die Schokolade hervorrufen kann, der für ein Gefühl von Genuss sorgt.
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Axel Herrmann @ August 2, 2010
Events, Hotels, Oesterreich, Restaurants
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Ob besonders gesundheitsbewusst, damenhaft oder einfach keine Lust auf ein deftiges Abendmahl: Das „Lebenskraft-Menü“ im südsteirischen Sattlerhof weckt häppchenweise die Lebensgeister. Restaurant News hat den Flug nach Graz bereits gebucht und wird vor Ort berichten.

Animiert von einer Vielzahl an kulinarischen Abenteuerreisen vereint 2-Haubenkoch Hannes Sattler die Lebensweisheit der Chinesen und die Heilkraft der steirischen Natur in 5 Gängen. Im Gourmetrestaurant mit Blick auf die Reben der Hügelkuppe des Sernauberges genießen Feinschmecker die „Lebenskraft“ begleitet von erlesenen Weinen des führenden steirischen Weingutes von Bruder Willi Sattler – dem Weingut Sattlerhof.

Auszüge aus der Menükarte:
Die Sulz von der roten Rübe stärkt das Immunsystem, das Risotto vom Roten Reis mit Bärlauch und Forelle senkt den Blutdruck. Auch bei der Nachspeise – Zweierlei von der Melone Süppchen und Sorbet – stehen nicht nur die Wirkstoffe sondern vor allem der Genuss im Vordergrund. Das Lebenskraftmenü kostet Euro 53 (4 Gänge) und Euro 63 (5 Gänge) ohne Weinbegleitung.
Wenn einen Last Minute Trip nach Österreich plant, dann können wir dieses Restaurant sehr empfehlen.
Genießerhotel- und Restaurant Sattlerhof
A-8462 Gamlitz
Telefon +0043 / 3453 / 4454 0
Fax +0043 / 3453 / 4454 44
E-mail: restaurant@sattlerhof.at
Internet: www.sattlerhof.at
Alexander Haensel @ Juli 31, 2010
People, Restaurants
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Restaurant News berichte diesen Monat ausführlich aus dem Restaurant Villa Merton. Nun gab es einen Wechsel in der Restaurantführung.
Thierry Felden bekleidet seit 12. Juli 2010 die Position des Restaurantleiters der Villa Merton im Union International Club und beerbt somit Uwe Lorenz in seiner Funktion.
Der 1971 in Frankreich geborene Thierry Felden war, nach seiner vierjährigen Ausbildung im Lycée Hôtelier in Metz, acht Jahre in anspruchsvollen Häusern in Frankreich, Schweiz und Deutschland tätig. In den vergangenen zwei Jahren zeichnete er als Restaurantleiter im Frankfurter Restaurant MICRO im cocoonclub verantwortlich, das unter der Leitung von Sternekoch Marion Lohninger steht.
Gemeinsam mit Küchenchef Matthias Schmidt wird Thierry Felden zukünftig die Verantwortung für den gastronomischen Betrieb der Villa Merton sowie für die professionelle Umsetzung von kreativen und innovativen Veranstaltungen im Hause zur vollsten Zufriedenheit der Kunden übernehmen.
Die Villa Merton, kürzlich bereits zum fünften Mal in den letzten sieben Jahren mit Platz 1 der 10 besten Restaurants in „Frankfurt geht aus! 2011“ ausgezeichnet, liegt idyllisch im Frankfurter Diplomatenviertel, im Union International Club.
Seit 2003 ist das exklusive Restaurant von Kofler & Kompanie durchgehend mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.
„Wir bedauern den Weggang von Uwe Lorenz nach seiner 3 jährigen Tätigkeit als Restaurantleiter in unserem Hause sehr, können jedoch seinen Entschluss, weitere renommierte Stationen für seinen Lebenslauf zu sammeln, nachvollziehen. Mit Thierry Felden bekommt die Villa Merton einen sehr kompetenten Fachmann seiner Branche. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und viele spannende und erlebnisreiche Veranstaltungen in der Villa Merton“, so KP Kofler CEO Kofler & Kompanie AG.
Besuch bei Matthias Schmidt in der Villa Merton
Alexander Haensel @ Juli 30, 2010
Interview, People, Restaurants
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Interview mit Patrick Maus / Restaurant PUR in Koblenz
Restaurant News stellte 20 interessante Fragen.
Name: Maus
Vorname: Patrick
Geburtstag: 01.02.1981
Geburtsort: Nastätten

Stationen:
Lehre Hotel Oranien, Burg Wermberg, Restaurant Kuntz St. Wendel, Sonora, Schloß Berg
1. Was zeichnet Ihre Küche aus?
Frische Produkte, modern und leicht auf den Teller gebracht
2. Mit wem würden Sie gern mal ein Menü zusammen kochen?
Gordon Ramsey
3. Welche Person hat Sie in Ihrem Leben am meisten geprägt?
Da gibt es keinen Einzelnen, aber Allen voran waren das meine Mutter im Leben und Alexander Kuntz im Beruf
4. Haben Sie Vorbilder, bzw. wer beeindruckt Sie persönlich?
Nach wie Vor: Christian Bau
5. Auf was können Sie gerne verzichten, auf was nicht?
Zwanghafte Kreativität / frische Produkte
6. Was planen Sie für die Zukunft?
Gäste glücklich machen
7. Was bedeutet moderne Gastronomie für Sie?
In ungezwungenem Ambiente gutes Essen und Wein genießen, d.h ohne den Staub und Steifheit der Vergangenheit des klassischen Fine Dinings.
8. Was erwarten Sie vom Gast?
Offenheit
9. Was darf der Gast erwarten?
Gutes Essen im Wohlfühlambiente
10. Auf was könnten Sie kulinarisch verzichten?
Seeteufelleber
11. Der ideale Chef muss wie sein?
Hart aber gerecht
12. Welche Fehler in der Küche könnten Sie entschuldigen?
eigentlich Keinen
13. Ihr Lieblingsurlaubsland?
Deutschland
14. Welches Land würden Sie gern mal bereisen und die jeweiligen Spezialitäten kennen lernen?
Japan
15. Was ist Ihr Lieblingswein?
momentan: Weiß aus Rot von Weingut Schick
16. Ihr heimliche Leidenschaft ist?
Das Tättowieren
17. Wie viele Kochbücher haben Sie in der Küche und daheim?
ca. 100 vielleicht mehr
18. Nachhaltigkeit in der Küche bedeutet für mich?
Respekt vor dem Produkt
19. Wie viele Stunden arbeiten Sie so am Tag?
12-16
20. Wo sehen Sie sich in den nächsten 5 Jahren?
immer noch im Restaurant PUR
Restaurant News bedankt sich bei Patrick Maus, Restaurant PUR auf dem Klostergut Besselich in Koblenz
Alexander Haensel @ Juli 29, 2010